„Anwohner stehen im Windräder-Wald“ (MDR Umschau)

Einmal genehmigt, immer genehmigt?

Haben Betreiber einmal eine Baugenehmigung für ein kleines Windrad erhalten, so könnten sie diese durch immer größere Winkraftanlagen ersetzen. Das so genannte „Repowering“.  Möglich wird dies durch den Bestandsschutz.

Geht das wirklich ohne weitere Genehmigungen und ohne die Abstände zu schutzwürdigen Gebieten, wie z.B. Wohnbebauungen, verändern zu müssen? Immissionen wie Infraschall würde dabei keinerlei Rechnung getragen, obwohl Ärzte mittlerweile deutlich vor diesen Gesundheitsgefahren warnen.

Lese-Tipp: Die Ärztekammer Niedersachsen hat verschiedene Informationen und unter der Rubrik Infraschall ein Positionspapier „Ärzte für Immissionsschutz“ veröffentlicht: http://www.aefis.de/

Die Gefahr dabei ist für Menschen in der näheren Umgebung u.a. abhängig von der Rotorgröße: Je größer die Rotoren sind, desto stärker der durch die größeren Rotoren produzierte Infraschall. Der MDR berichtet dazu am 25.11.2014 in seiner Sendung UMSCHAU unter dem Thema „Anwohner stehen im Windräder-Wald“. Der Beitrag ist aktuell in der MDR-Mediathek abrufbar: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video237098_boxIndex-1_zc-51f8dc33_zs-2d7967f4.html

Auch bei der Windkraftanlage, die auf der Fredener Marke steht und jener noch in Planung befindlichen, bzw. zur Baugenehmigung vorgelegten WKA „Alfeld 1“ in unmittelbarer Nähe zu Wispenstein/Imsen, ist mit einer Gesamthöhe von 196 m und einem Rotordurchmesser von 112 m so auf längere Sicht wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Verbunden mit allen diskutierten Auswirkungen auf Mensch und Natur.