Kirchenvorstand setzt Zeichen

Der Kirchenvorstand St. Georg (Freden) hat am vergangen Freitag die Chance genutzt, ein Zeichen gegen die aktuellen Baupläne auf der Marke zu setzen. Nachdem die Projektierer (Otto Ulrich mit Berater Helmut Wecke) die Gelegenheit hatten, ihr Projekt zu präsentieren, hatte die Gemeinde die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Dabei entstanden zum Teil hitzige Diskussionen.

Ein anschließendes Meinungsbild zeigte, dass nur 1/3 der Gemeinde den Bau einer Windkraftanlage auf der Marke / auf Kirchenland befürworten würden.

Der Kirchenvorstand zog sich daraufhin zur Beratung zurück und stimmte in geheimer Abstimmung gegen eine Verpachtung des Kirchenlandes für den Bau von „Freden 2“.

Die BI DIALOG|WINDKRAFT begrüßt diesen wichtigen Schritt und dankt dem Kirchenvorstand für seine Entscheidung. Ganz ab von jeder Diskussion über die Sinnhaftigkeit des weiteren Zubaus von Windkraftanlagen zum jetzigen Zeitpunkt stellt der Bau von 196 Meter hohen Anlagen nur 70 Meter neben der Kreisstraße in unseren Augen eine Gefährdung des Verkehrs (Auto/Fahrrad/Fußgänger) dar.

Auch wenn die Gesetzgebung in Niedersachsen noch hinter der vieler anderer Bundesländer hinterher hinkt, ist unbestritten, dass die Kipphöhe einer VENSYS 112 (o.ä.) um die 196 Meter beträgt. Genau das sollte auch der Mindestabstand zu jeder öffentlich genutzten Fläche (wie einer Kreisstraße) sein.